Shownotes
Warum erklären wir immer weiter, obwohl längst alles gesagt ist? Daniel möchte nicht, dass sein elfjähriger Sohn bei einem Freund übernachtet, dessen Familie er noch nicht kennt. Nach zwanzig Minuten Diskussion stimmt er trotzdem zu – gegen sein eigenes Gefühl.
An diesem Beispiel geht Katharina folgenden Fragen nach:
- Was unterscheidet eine hilfreiche Erklärung von der Suche nach Zustimmung?
- Warum ist der Rat „Bleib einfach konsequent“ nicht für jede Familie hilfreich?
- Wie können sich ausführliches Rechtfertigen und ein knappes Nein zwischen Eltern gegenseitig verstärken?
- Welche Rolle könnte der Wunsch spielen, auf keinen Fall wie der eigene Vater oder die eigene Mutter zu sein?
Zum Weiterdenken: Informiere ich mein Kind gerade über meine Entscheidung – oder warte ich darauf, dass es sie gutheißt? Woran erkenne ich, dass mein Nein fair ist, auch wenn mein Kind protestiert?
Die Folge liefert keinen Satz, der jede Diskussion beendet. Im Mittelpunkt stehen die eigene Haltung und die Dynamik hinter dem ständigen Erklären.
Wenn du diese Muster mit Katharina genauer anschauen möchtest, kannst du ihr auf Instagram das Wort „Rolle“ schreiben.
Neuer Kommentar